Thema Rasenkrankheiten

 

Rasenkrankheiten erkennen

  Gartenbesitzer werden bei der Pflege ihres Garten Herzstücks immer wieder mal auf die eine oder andere Pflanzenkrankheit stossen. rasenkrankheitenGerade beim Rasen gibt es wie bei jedem Organismus viele unterschiedliche Bilder und Symptome von Rasenkrankheiten zu beobachten. Im folgenden will ich einige wichtige Rasenkrankheiten vorstellen, auf die Schadbilder im Rasen eingehen, die präventive Verhinderung einer Rasenkrankheit aufzeigen sowie die Behandlung von vorhandenen Rasenkrankheiten informieren.  

Grund für eine Rasenkrankheit

  Wie bei allen lebenden Organismen ist es auch beim Rasen, einerseits gibt es Mangelerscheinungen, die den Schadorganismen die Oberhand geben, andererseits ein gestörtes Bodenleben - vergleichbar mit dem Immunsystem beim Menschen - sowie eine falsche oder zu starke Beanspruchung der Rasenfläche oder auch Fehler bei der Anlage des Rasens durch falsche Rasensamenauswahl beispielsweise. Bestenfalls sind präventive Rasenpflegemaßnahmen zu empfehlen, um so keine Rasenkrankheiten entstehen zu lassen. Pilze, Algen und Moose, damit hat der Gartenrasen am häufigsten zu kämpfen. Ist der Rasenboden nicht ausreichend mit Nährstoffen versorgt, dann kann ein gesunder grüner Rasen schlecht wachsen, an einer guten Grundversorgung und jährlichen Auffrischung mit den benötigten Pflanzennährstoffen führt also kein Weg vorbei. An der optimalen Nährstoffverorgung kann man etwas ändern, am unpassenden Wetter weniger.  

Präventivmassnahmen gegen Rasenkrankheiten

  Hat man die Möglichkeit, schon einmal zum Neubeginn eine Rasenfläche anlegen zu können, dann heisst es erst einmal sich zu fragen, welche Rasenart man haben will: einen Zierrasen, einen strapazierfähigen Rasen für Kinder, einen Schattenrasen, einen Trockenrasen, einen Gebrauchsrasen oder einen Sportrasen. Dies alles in Abhängigkeit zum Standort. Sicherlich kann man durch Bodenbearbeitungsmassnahmen wie Anlegen einer Drainage oder einen speziellen Bodenaufbau für Feuchtrasen oder Trockenrasen durch Aufmischen mit Bodensubstraten oder Sand die Wünsche nach der eigenen Grünfläche etwas steuern, doch meist ist es besser, hier die Grundvorraussetzungen an der Örtlichkeit einfach einmal anzunehmen und standortangepasst zu agieren. Nicht wenige Rasenflächen leiden am Nährstoffgehalt des Bodens. Eine Bodenanalyse ist günstig und zeigt Tatsachen auf. Ohne kräftiges Grünwachstum des Rasens können sich Beikräuter, Unkräuter, Moose usw. einschleichen. Nötig ist also die optimale Versorgung mit Stickstoff, Kalium, Phosphor und Magnesium sowie einige Spurenelemente. Dies alles angepasst an den pH Bereich des Bodens. Stickstoff (N) sorgt für Wachstum und Grünfärbung durch Aufbau der Zellbausteine und des Chlorophylls. Kalium (K) ist wichtig für die Festigkeit der pflanzlichen Gewebe, den mechanischen Widerstand und den Wasserhaushalt bis hin zur Winterfestigkeit. Phosphor (P) steuert den Energiehaushalt, ist gut für Wurzelwachstum und sorgt für die Wachstumsregulation. Magnesium (Mg) sorgt beim Aufbau des Chlorophylls mit für die bereitstellung der Energie aus dem Sonnenlicht. Es gibt sowohl eine Unterversorgung wie auch eine Überversorgung mit Rasendünger, beides tut dem gesunden Rasenwachstum nicht gut. Neben der Rasenart und Rasennutzungsart spielt auch der Einfluß der Sonne  und die Wasserversorgung für den Düngebedarf seine Rolle. Der Rasendünger wird entweder mit einem Rasendüngerstreuwagen (ideal bei gleichmäßigen, ebenen und größeren Flächen) oder einfach per Hand ausgebracht. Effekte sind schon nach 2 Wochen bemerkbar. Optimale Zeitpunkte für die optimale Gabe des Rasenlangzeitdüngers ist das Frühjahr zu Beginn der Vegetationsperiode (März/April), alternative Termine sind die Sommerdüngung (Juni-August) und die Herbstdüngung (September/Oktober), bei letzterer allerding ein kaliumbetonter Dünger. Nährstoffmangel erkennt man einerseits wie besagt mit der Bodenanalyse, aber auch optische Symptome lassen einen Mangel erkennen, wie beispielsweise gelbliche Gräserfärbung und stark lückenhafter Wuchs. Bei der Neuansaat nimmt man eine sogenannte Starterdüngung vor. Hier liegen die Pflanzennährstoffe in folgendem Verhältnis vor: 23-24-10 (NPK), das Phospor wegen der guten Bewurzelungshilfe also etwas höer. Ein typischer Frühjahrsrasendünger zeigt bei NPK die Verhältnisse 25-5-10, ein typischer Sommerrasendünger 20-5-20 mit Langzeitwirkung und ein Rasen-Herbstdünger 11-0-43, schön kann man hier die unterschiedlichen Mischverhältnisse auf einem Blick erkennen. Spezielle weitere Rasendüngeprodukte ist Rasenkalk, teilweise mit Bodenaktivatoren wie Meeresalgen etc. gemischt.Kohlensaurer Rasenkalk wird zur Förderung der Bodenstruktur, der Bodenlebewesen aber auch zur Wurzelausbildung der Gräser gegeben, bevorzugter Kalkgabetermin ist das Frühjahr. Als Sezialdünger kann man auch den Eisen-Rasendünger ansehen.  

Auslöser von Rasenkrankheiten

  Rasenkrankheiten sind meist ein sehr komplexes Problem. Auslöser von einer Rasenkrankheit kann die falsche Nährstoffversorgung ( ein Nährstoff im Übermaß oder zu wenig ), überhaupt eine mangelnde Versorgung mit Nährstoffen, eine falsche Bewässerung ( zu wenig Wasser, zuviel, zu häufig ), eine schlechte Bodendurchlüftung, ein ursprünglich zu stark verfestigter Boden bzw. eine neue Bodenverfestigung wie auch ein falscher Rasenschnitt ( zu kurz, schlechte Messer, zu häufig, schlechter Zeitpunkt ) sein.  

Rasenkrankheitsarten

  Neben Schädlingen wie Maulwürfe und Wühlmäuse gibt es einige Schäden bedingt durch Insekten. Insbesondere deren Larven sind echte Wurzelfresser. Auch an Ameisen im Übermaß ist zu denken. Doch hauptsächlich treten Pilze als Rasenfeinde auf. Bekannte Rasenkrankheiten, die durch Pilzbefall auftreten, sind der Schneeschimmel, die Rotspitzigkeit, die Blattfleckenkrankheit, die Dollar-Flecken-Krankheit, Rostkrankheiten, Wurzelhalsfäule, chter Mehltau und Hexenringe. Auch verfilztes Gras durch zu hohen Anteil an Moosen sind für viele Rasenfreunde ein häufiges Übel.
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